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FURKA - Kunst auf dem Pass ab 1983

16. März bis 26. Mai 2019

Vernissage: 16. März, 17.30 Uhr

Wegen Aufbau der Ausstellung ist das Haus geschlossen.
Wir freuen uns, Sie ab dem 16. März wieder zu begrüssen!

Das Gebiet der Furka ist rau. Die Szenerie faszinierte Reisende bereits Ende des 19. Jahrhunderts.

Sie logierten gerne im 1895 erbauten Hotel Furkablick.

Zwischen 1983 und 1999 setzten über 60 Künstlerinnen und Künstler auf dem Furkapass Zeichen auf Felsen, Gipfel oder Steine, inszenierten Performances und liessen sich vom Ort auf grossartige Weise inspirieren. Das vom Neuenburger Galerist Marc Hostettler rund ums Hotel Furkablick initiierte Projekt Furk’art war pionierhaft und einzigartig.

Das Institut Furkablick hat im Auftrag der Alfred Richterich-Stiftung an das Projekt angeknüpft und unterhält und konserviert seither sowohl die Arbeiten in der Landschaft als auch im Haus. Ein faszinierender Kosmos, fernab der Zentren.

In Zusammenarbeit mit dem Institut Furkablick und den beiden Ko-Kuratoren Christof Hirtler und Thomas Bolli zeigt die Ausstellung Furka - Interventionen auf 2436 m ü. M. das Phänomen Furk’art. Zu sehen sind nie öffentlich gezeigtes Videomaterial von Performances sowie künstlerische Arbeiten, die im ehemaligen Hotel verblieben sind und seit der Schliessung des Hotelbetriebs nicht mehr einsehbar sind oder noch gar nie zu sehen waren. 

Die Ausstellung soll das Bedürfnis wecken, den Ort und die im Aussenraum verbliebenen Kunstwerke im Sommer 2019 selber zu entdecken. Es werden spezielle Führungen angeboten. 

Im Hof des HfK Uri wird der Künstler René Zäch *1946, der im Rahmen von Furk`art auf der Passhöhe ein Werk hinterlassen hat, eine Installation realisieren, die eine Verbindung zur Furka aufnehmen wird.

Heinrich Danioth wird mit einer exemplarischen Arbeit in diese Gruppenausstellung miteinbezogen.