Home: Haus für Kunst Uri - Danioth Pavillon

Ausstellungsansicht ©F.X. Brun

Sandra Boeschenstein, reanimierte Deadlines und reinvestierte Spaziergänge, 2016, Bleistift, Ölfrarbe, Tusche, Faden und diverse Gegenstände auf Wand ©F.X. Brun

Eva Grün, Die Welt da draussen, 2016, Mischtechnik auf Fensterglas, 240 x 255 cm ©F.X. Brun

Zilla Leutenegger, Forever can begin, 2011, Video installation with wall drawing

Die Linie im Raum - wenn Untergründiges zur Oberfläche mutiert

17. September - 27. November 2016

 

Sandra Boeschenstein

Eva Grün 

Zilla Leutenegger

 

 

Matinée

Sonntag, 27. November, 11 Uhr 

Sonate für Stift und Kabel

Performance von Karoline Schreiber und Anders Guggisberg

mit anschliessendem Apéro

 

 

art-tv: Das Kulturfernsehen im Netz

Filmbeitrag von Carlos Lügstenmann

 

Die Zeichnung wird immer komplexer und ist über die klassischen Materialien und Techniken hinausgewachsen. Ebenfalls in neuer Weise lotet die Zeichnung bei allen drei Positionen den Raum zwischen sichtbarer und imaginärer Welt aus.

 

Sandra Boeschenstein

Alltägliche Erfahrungen bilden den Ausgangspunkt der Zeichnungen von Sandra Boeschenstein. Die Künstlerin lässt sich davon zu überraschenden Gedanken und Bildern anregen. Bekannt geworden ist sie mit kleinformatigen präzisen Darstellungen vertrauter Dinge, die in der Kombination mit kurzen Kommentaren ihre Selbstverständlichkeit einbüssen und somit Gegenstand philosophischer Betrachtungen werden. Sie lotet darin den Raum zwischen sichtbarer und imaginärer Welt aus.

 

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Eva Grün

Eva Grün sammelt und zerlegt Realität und rekombiniert sie in der flüchtigen Geste der Collage. Auf Materialien wie Flugtickets, Architekturpläne, diversem Papier und Leinwand und im Experimentieren mit Techniken wechseln sich Planung und Zufall ab.

Was in Eva Grüns Bildern zunächst kompakt gegossen, ja kollosal erscheint, zerfällt bei näherer Betrachtung in Ebenen und Plateaus und selbst die Schichtung von Untergrund, Material und Aussage zerbirst in polarisierte, gegensätzlich aufgeladene Fragmente. Es bietet sich eine im Fernglas betrachtete Welt, die sich nur dem mikroskopischen Auge erklärt. Der poetische Akt des Benennens eines Objekts befindet sich auf Kollisionskurs mit der Realität, der Name wird zum Kollateralschaden, das Wort zum ironischen Vermerk.

 

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Zilla Leutenegger

Für Zilla Leutenegger ist die Zeichnung das grundlegende Medium. Digital überarbeitete Videoaufnahmen werden auf Wandzeichnungen und/oder Objekte projiziert – im Zusammenspiel ergeben sich poetisch gestimmte, dreidimensionale Installationen.

 

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Heinrich Danioth wird mit Zeichnungen und Skizzen in die Ausstellung integriert.